Montessori-Material zu den Wortarten



Funktion der Wortarten

Ziele:

Kennenlernen der Wortarten / Bewusst werden der Funktion der Wortarten

Die Vermittlung der Wortarten bedeutet, dem Kind die Funktion eines Wortes nahe zu bringen. Es muss verstehen, was ein Wort im Satz für das Leseverständnis bewirkt und welche Information es hergibt.

 

Mit der Einführung der Wortarten kann begonnen werden, wenn das Kind eigenständig erste Wörter lesen kann.

 

Das Montessori-Material bietet den klassischen Bauernhof (hier von Nienhuis) als Einführungsmaterial. Es können aber auch andere Themen gut dienen, wie z.B. der Bahnhof oder der Zirkus. Wichtig ist hier die Vielfalt der Figuren, Dinge und Tiere sowie das entsprechend vorbereitete Arbeits- und Übungsmaterial.

 

Einführung in 3 Schritten:

  1. Vorbereitende Übungen: gemeinsames Besprechen am Bauernhof / Dinge werden in die Hand genommen, benannt, beschrieben (Wortschatzerweiterung) / ggf. ordnen oder sortieren lassen
  2. Einführung mit Aufträgen: auf Papierstreifen geschriebener Auftrag wird vom Kind geholt (neue Wortart immer rot)
  3. Wortsymbolzuordnung und weitere Übungen: Zeigen des neuen Wortartensymbols / Kind legt über die Papierstreifen neue und bekannte Wortartensymbole / Übungen auf vorbereiteten Arbeitskarten (jeweils im Bezug auf die neu eingeführte Wortart)

 

In meiner Klasse habe ich den klassischen Bauernhof, auf einem Regal, welches ausschließlich Materialien zu den Wortarten enthält. In jedem Regal findet das Kind eine erste weiterführende Arbeit nach der Einführung sowie weitere Aufträge und Arbeitsmaterialien.

 

Die ersten Wortarten (abhängig vom Kind) sollten nicht bei ihrem Namen genannt werden. Gerade im Anfangsunterricht können Kinder damit überfordert sein. Wenn die Namen eingeführt werden, dann jedoch gleich mit dem lateinischen Begriffen (Nomen, Artikel, Adjektiv ...). Diese lassen sich für das Kind nicht weniger schwer merken als bis dahin unbekannte deutschsprachige Namen (Namenwort, Begleiter, Wiewort,...).

 

Eigene Erfahrungen zeigten, dass Kinder durchaus schon gleich zu Beginn auch "Nomen" und "Artikel" beim Namen nennen, da sie diese Begriffe auch im Klassenraum finden.

Wortarten im Überblick

Prinzipiell gilt, dass nach Einführung des Adjektivs über sämtliche Aufträge und Wortkarten

immer die bekannten Wortartensymbole gelegt werden!


Funktion des Nomen

wortsymbol nomen

Einführung:

 

Schritt 1:

Wortschatzerweiterung am Bauernhof (Tierfamilien bilden, Gegenstände benennen - z.B. Silo erklären) und Wortspiele im Klassenraum (Hole-/ Bringekarten - z.B. Stift, Schere, Buch, ...)

 

Schritt 2:

In Anlehnung an die einführenden Aktionen schreibe ich dem Kind Hole- / Bringeaufträge auf einen Zettel (in rot), z.B. Kuh. Das Kind holt eine Kuh und stellt sie zum Zettelchen. So verfahre ich, bis einige Tiere und Dinge des Bauernhofes benannt sind.

 

Schritt 3:

An dieser ersten Stelle wird das Wortsymbol noch nicht bekannt gegeben, denn Nomen und Artikel werden in ihren Symbolen gemeinsam erst mit dem Adjektiv eingeführt. Lediglich verschiedene Themenkisten (Lesen mit Gegenständen / Lesen mit Bildern) üben hier die Zordnung von Namen.

 

Übungsmaterial

Es gibt drei Beweise für das Nomen:


1. der, die, das

2. Mehrzahl

3. Ding, Mensch, Tier, Pflanze


Schritt 4 kann hier (je nach Lesekompetenz) des Kindes auch losgelöst von Gegenstand und Bild sein. Im Folgenden gibt es eine Datei zum 3. Beweis - das Kind sortiert die Nomen in die Kategorien Ding, Mensch, Tier und Pflanze, legt die Wortartensymbole darüber und schreibt eine individuell vereinbarte Anzahl an Nomen in das Wortartenheft.

Download
Beispiele für Nomenkärtchen zu Dingen, Menschen, Tieren und Pflanzen
Nomen.pdf
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Funktion des Artikels

wortsymbol artikel

Einführung des bestimmten Artikels:

 

Schritt 1:

Ich fordere, das Kind auf, mir bestimmte Sachen im Klassenraum zu zeigen und achte darauf, dass diese nur einmal vorhanden sind. "Das Whiteboard!" - "Die Weltkarte!" oder "Der Fußboden!" Ich achte darauf, dass ich der, die sowie das verwende und spreche mit dem Kind über die unterschiedlichen Artikel.

 

Schritt 2:

Am Bauernhof schreibe ich Dinge / Tiere auf, die nur einmal vorhanden sind. Das Nomen ist in diesem Fall blau, der Artikel rot: "die Bäuerin" / "das Silo" / "der Trog" (ggf. bereite ich den Bauernhof vor und nehme alle doppelten Tiere weg). Nach einer kleinen Sammlung bitte ich das Kind, die blauen Wörter von den roten mit der Schere zu trennen. Nun mische ich die Abschnitte und sage: "Lege mal die Namen wieder zu den entsprechenden Dingen oder Tieren." Danach ordnet das Kind auch die roten Wörter zu und benennt Dinge / Tiere mit Artikel und Nomen.

 

Schritt 3:

Wortsymbolzuordnung erfolgt wie oben schon beschrieben erst mit dem Adjektiv. Zum Vertiefen und Üben dienen vorbereitete Kärtchen (Nomen und Artikel getrennt) zum Bauernhof, wie auch weitere Themenkisten mit Gegenständen bzw. Bildern sowie Artikel- und Nomenkärtchen. In weiterführenden Übungen sind die Artikel nicht mehr rot!

Einführung des unbestimmten Artikels:

 

Schritt 1 entfällt hier. Das Kind startet gleich mit Schritt 2 am Bauernhof.

 

Schritt 2:

"Du kennst das ja schon. Ich schreibe dir jetzt was auf und das holst du vom Bauernhof." Ich schreibe verschiedene Dinge mit Artikel auf einen Zettel (Hier sind alle Artikel wieder rot!) und achte darauf, dass ich ein / eine benutze, wenn Dinge / Tiere auch mehrfach vorhanden sind und der / die / das weiterhin bei Dingen / Tieren, die nur einmal vorhanden sind. Auch hier bitte ich das Kind, die roten von den blauen Wörtern zu trennen und die Abschnitte in Gruppen zu sortieren. Auch die Nomen, die mehrfach vorhanden sind, sollen gruppiert werden. Nun werden die bestimmten und unbestimmten Artikel zugeordnet. Sofern das Kind bestimmte und unbestimmte Artikel mischen sollte, fordere ich es im Anschluss auf: "Gib mir die Bäuerin." Das Kind sieht, dass es eine davor gelegt hat und tauscht aus. Dies mache ich solange, bis alle Artikel richtig liegen und das Kind die Funktion des Artikels erkannt hat.

 

Schritt 3:

  • Übungen mit Gegenstand- / Bilderkisten und Wortzuordnungen (Artikel rot, Nomen blau)
  • Übungen mit Bild- / Wortkästen (Artikel und Nomen blau)

Wichtig hierbei ist darauf zu achten, dass ein / eine auch immer mehreren gleichen Gegenständen / gleichen Bildern / gleichen Wörtern zugeordnet werden können, während der / die / das immer nur einem Bild / Wort zugeordnet werden kann!


Beispiel:


Kiste mit Gegenständen zum Thema "Schreibtisch": Schere, Tesafilm und Filzstift sind nur einmal vorhanden (der, die, das), die anderen Gegenstände mehrfach (ein, eine).


Die Wortkarten stehen als Download zur Verfügung-

Download
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Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (schwarz) zum Nomen - Einführung Auftragskästen: siehe unten
  • Auftragskasten (hellbraun) zum Artikel
  • Sprachkasten / Fächerkasten (hellbraun) zum bestimmten und unbestimmten Artikel - Einführung Sprachkästen: siehe unten

Funktion des Adjektivs

wortsymbol adjektiv

Einführung:

"Heute arbeiten wir wieder mit dem Bauernhof. Du kennst das ja schon, ich schreibe dir etwas auf und du holst es vom Bauernhof." (Die Praxis zeigt, dass die Kinder dieses Ritual lieben, Aufträge am Bauernhof zu erfüllen. Dies lässt sich auch gut mit zwei Kindern gleichzeitig machen.)

Ich schreibe (z.B.) auf: "die Kuh" und das Kind holt eine Kuh. "Das ist eine schöne Kuh, aber diese Kuh wollte ich nicht. Ich hätte gerne diese Kuh..." und ich schreibe auf einen weiteren Zettel in rot "fressende" und lege den Zettel hinter den ersten Streifen: "die Kuh / fressende". Hier kann ich dem Kind eine Schere reichen und es auffordern, dies richtig "zu machen". Das Kind schneidet den ersten Zettel auseinander. legt den zweiten Zettel dazwischen und liest "die fressende Kuh".

 

So verfahre ich mit weiteren Tieren auf dem Bauernhof. Das Kind wird schnell die Streifen alleine zerschneiden um es richtig "zu machen". Dieser Vorgang wird solange wiederholt bis das Kind mich sinngemäß fragt: "Welches Pferd hättest du denn gerne?" Stellt das Kind diese Frage, hat es die Funktion des Adjektivs erkannt.

 

An dieser Stelle folgt nun die Einführung der Wortartensymbole! Üblicherweise nennt man hier die Wortarten noch nicht mit ihrem Namen - dies sollte jedoch vom Kind abhängig gemacht werden!

 

Einführung der Wortartensymbole

Folgender Gesprächsverlauf wäre möglich:

"Welches Wort sagt dir den Namen des Tieres?" Das Kind zeigt auf "Kuh" und bekommt von mir das große schwarze Dreieck. "Genau! Und alle Wörter, die dir den Namen von etwas sagen, bekommen jetzt immer das schwarze Dreieck, damit wir es sofort erkennen können." Das Kind ordnet das schwarze Dreieck zu. "Gut. Und welches Wort sagt dir, was das für ein Tier ist?" Das Kind zeigt z.B. auf "fressende" und bekommt von mir das kleinere dunkelblaue Dreieck. "Richtig. Und alle Wörter, die dir sagen, was das für ein Tier ist, bekommen nun immer dieses dunkelblaue Dreieck." Auch hier ordnet das Kind das dunkelblaue Dreieck zu.

"Und das kleine Wörtchen hier, was übrig bleibt, bekommt immer das kleine hellblaue Dreieck!" Ich gebe dem Kind ein hellblaues Dreieck und es legt dieses entsprechend zu. Mit meiner Hilfe - wie eben beschrieben - ordnet das Kind nun allle Wortartensymbole bei den übrigen ausgelegten Papierstreifen zu.

 

Weiterführende Übungen:

  • vorbereitete Karten zum Bauernhof (Adjektiv rot) - die Kinder ordnen Tiere / Dinge zu
  • vorbereitete Karten zum Bauerhof mit Lücke für ein Adjektiv und Adjektivkarten (rot) sind extra - di Kinder ordnen passende Adjektive entsprechend der Tiere / Dinge zu

Das logische Adjektivspiel:

In einer Schachtel befinden sich vorbereitete Wortstreifen mit einer Lücke für ein Adjektiv und dazu gibt es viele verschiedene Adjektive (die letztendlich passend zu allen Nomen sein können, wenn auch nicht notwendigerweise logisch).

Zunächst bereitet das Kind den Arbeitsplatz vor und sortiert die Wortstreifen links und die Adjektive rechts untereinander. Nun beginnt das Kind mit Zuordnungen. Wenn ein Nomen und ein Adjektiv übrig bleiben, die gar nicht zusammen passen, muss noch mal getauscht werden.

Nach dem Auslegen werden die Worartensymbole zugeordnet.

 

  • Variante 1: Nonsensverbindungen bilden
  • Variante 2: alle passenden Adjektive zu einem Nomen legen

 


Beispiel für eine "Arbeitskiste" nach der Einführung des Adjektivs am Bauernhof

Nachdem das Kind die Funktion der Wortart am Bauernhof kennengelernt hat und mit den vorbereiteten Karten für den Bauernhof die erworbenen Kenntnisse erprobt hat, können nun die weiterführenden Übungen folgen (wie oben beschrieben). Ich habe auch hier eine Kiste zusammengestellt mit verschiedenen Arbeitsaufträgen.

Zunächst liest sich das Kind die Arbeitsanweisungen im Deckel durch. Bei der ersten Kiste empfiehlt es sich, die Aufträge gemeinsam zu lesen und auf folgende Punkte hinzuweisen:


  • Reihenfolge der Arbeitsaufträge einhalten
  • Arbeitsplatz so vorbereiten, dass ausreichend Platz zum Legen der Symbole bleibt und Wortarten-Heft, Wortarten-Schablone sowie Schreibgeräte bereit liegen
  • alle Karten und Dinge werden wieder in die Kiste zurücklegen und ordentlich in die dafür vorgesehen Taschen / Schachteln sortieren sowie wieder mit Gummis oder Klammern versehen

Zuordnen von Wortkarten (mit Gegenständen) - hier Gegenteile:


Das logische Adjektivspiel (ohne Gegenstände):


Auftragskarten:

Der Auftrag bedeutet hier, dass das Kind liest, was auf der Karte steht und den entsprechenden Gegenstand an den Arbeitsplatz / Arbeitsteppich holt. Aufträge werden nicht aufgeschrieben.

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Und hier das Wortkarten-Material als PDF
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Das aufschlussreiche Adjektivspiel:

Für das aufschlussreiche Adjektivspiel müssen die Kinder das Mathematikmaterial (verschiedene Dreiecke jeweils in einem Satz rot, blau und gelb) kennen und folgende Begriffe benutzen können:

 

gleichschenklige, gleichseitige, ungleichseitige, ungleichschenklige, rechtwinklige, spitzwinklige, stumpfwinklige Dreiecke

 

aufschlussreiche adjektiv spiel
verschiedene Dreiecke

Auf einem Arbeitsteppich schütte ich vorsichtig die Dreiecke aus und fordere das Kind auf, diese mal eben zu sortieren. Das Kind sortiert in bekannter Form nach Farben und bildet drei Häufchen. Ich schreibe auf einen Papierstreifen in blau "das Dreieck" - das Kind legt ein beliebiges Dreieck aus und legt es über die Wortkarte. Je nachdem, welches Dreieck das Kind wählt, passe ich meine weitere Vorgehensweise an. Sucht das Kind ein blaues Dreieck aus, sage ich: "Ich hätte aber gerne ein anderes Dreieck!" und schreibe auf einen weiteren Streifen in rot "rote". Das Kind nimmt ein gelbes Dreieck, schneidet den Papierstreifen "das Dreieck" und ordnet die Wörter richtig: "das rote Dreieck".

 

Nun fordere ich das Kind auf, alle Dreiecke, die nicht mehr passen, wegzuräumen. "Du kennst mich ja, ich hätte gerne ein anderes Dreieck" - und ich schreibe (in diesem Beispiel) auf "große". Das Kind holt ein passendes Dreieck, sortiert die Streifen: "das große rote Dreieck" und räumt die nicht passenden weg. Wieder möchte ich ein anderes Dreieck, diesmal (z.B.) das "gleichschenklige". Das Kind holt ein gleichschenkliges Dreieck und sortiert die Wörter richtig: "das große rote gleichschenklige Dreieck" und räumt die nicht passenden Dreiecke wieder weg. Noch einmal möchte ich ein anderes Dreieck, nämlich das "spitzwinklige" - das Kind holt das Dreieck und sortiert erneut die Papierstreifen "das große rote gleichschenklige spitzwinklige Dreieck". Wird das Kind nun aufgefordert, alle nicht passenden Dreiecke wegzuräumen, stellt es fest, dass kein Dreieck mehr übrig bleibt.

 

 

Abschließend werden die Wortsymbole zugeordnet.

 

Als Foto meine Hausarbeit während des Diplomlehrgangs. Das Spiel macht viel Freude und es ist insbesondere für Kinder immer wieder spannend, wenn genau das eine Dreieck übrigbleibt.

 

In Partnerarbeit können sich die Schüler nun gegenseitig Adjektive suchen und das passende Dreieck heraussuchen. Auch vorbereitete Wortkarten bieten sich hier an.

Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (dunkelbraun) zum Adjektiv
  • Sprachkasten / Fächerkasten (dunkelbraun) zum Adjektiv

Funktion des Numerals

wortsymbol numeral

Vorbereitende Übung:

Hier bietet sich der Spindelkasten an. Ich bitte das Kind, mir "einige", "viele", "alle", "keine", "ein paar" Spindeln zu geben, aber auch "acht", "drei" oder "null" Spindeln.

 

Einführung:

Ähnlich wie beim Adjektiv fordere ich das Kind auf, Tiere vom Bauernhof zu holen, indem ich z.B. mit blau aufschreibe "Kühe". Je nachdem, wie viele Kühe das Kind bringt, weiche ich von der Anzahl ab und sage: "Prima! Aber ich wollte SO viele Kühe!" und schreibe auf einen weiteren Zettel in rot "fünf". Als nächstes schreibe ich "braune Pferde". Das Kind bringt braune Pferde und ich ergänze mit "zwei". So führe ich das Spiel fort, bis das Kind mich sinngemäß fragt: "Wie viele hättest du denn gerne?" Mit der Stellung dieser Frage zeigt es, dass es die Funktion der neuen Wortart, des Numeral, verstanden hat. 

 

Nun folgt die Erklärung der neuen Wortart: "Dieses Wort sagt dir, wie viele Tiere du holen sollst und bekommt das größere hellblaue Dreieck!"

 

Nach den bestimmten Numeralen werden die unbestimmten, wie "alle, keine, mehrere, wenige ..." eingeführt.

 

Weiterführende Übungen:

  • vorbereitete Zahl- und Wortkarten zum Bauernhof
  • verschiedene Themendosen, mit entsprechend vielen Gegenständen
  • vorbereitete Wort- / Bilddosen

Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (grau) zum Numeral
  • Sprachkasten / Fächerkasten (grau) zum Numeral

Funktion der Konjunktion

wortsymbol konjunktion

Vorbereitende Übung:

Ich fordere das Kind auf mir verschiedenen Dinge zu geben und verbinde diese immer mit der Konjunktion "und". Hierfür bieten sich lose Buntstifte an und eine leere Stiftdose. "Gib mir doch mal bitte den roten Stift UND den grünen Stift UND den gelben Stift." Ich lege sie zusammen in die Stiftdose, schließe diese und stelle fest: "Nun sind alle fest beieinander."

 

Ähnlich kann ich mit Tierfamilien am Bauernhof verfahren. Ich schreibe auf Papierstreifen "die braune Kuh" und "das braune Kalb". Nachdem das Kind zugeordnet hat, schreibe ich auf einen Extrastreifen das Wort "und" und lasse das Kind vorlesen. Weitere vorbereitende Übungen dieser Art können folgen.

 

einführung konjunktion montessori
Blumenvase für Konjunktion

Einführung:

Im Klassenraum habe ich eine hellblaue Vase zu stehen mit vielen verschiedenen künstlichen Blumen in unterschiedlichen Farben. Entsprechend der Farbe des Wortartensymbols Konjunktion ist ein rosafarbenes Band um die Vase gewickelt.

 

Ich hole die Blumenvase an den Arbeitsteppich und fordere das Kind auf, die Blumen zu sortieren. Ggf. sortiert es nach Farben oder auch nach Art der Blume. "Ich schreibe dir jetzt mal auf, was ich haben möchte. Du kennst das ja schon!" Auf einen Papierstreifen schreibe ich zum Beispiel "drei rote Rosen". Das Kind ordnet die Blumen zu.

Je nachdem, welche Blumen sich in der Vase befinden schreibe ich weitere Aufträge, wie "alle gelben Blumen", "die rosafarbene Tulpe" oder "zwei blaue Gerbera". Das Kind sortiert jeweils zu.

 

Liegen genügend Blumen aus schreibe ich in rot mehrfach das Wort "und" auf mehrere Papierstreifen und lege diese immer zwischen die bereits ausliegenden Papierstreifen. Ich fordere das Kind auf: "Lies doch mal vor." Das Kind liest "alle gelben Blumen und die rosafarbene Tulpe und zwei blaue Geranien und drei rote Rosen". Auf meine Bitte hin nimmt das Kind alle Blumen zu einem Strauß zusammen und ich binde das rosafarbene Band um den Blumenstrauß: "Das Wort und ist wie das rosa Band. Es verbindet die Wörter wie das Band die Blumen verbindet." Der Blumenstrauß wird unter die Papierstreifen gelegt. Nun tausche ich die in blau geschriebenen Karten aus und lasse das Kind erneut vorlesen. Es stellt fest, dass der Satz auch umgestellt das Gleiche bedeutet und der Blumenstrauß der Gleiche bleibt.

 

Nun ordnet das Kind alle bekannten Wortsymbole zu und ich frage, ob es vielleicht schon erkennen kann, welches Wortsymbol das verbindende Wörtchen "und" bekommt. Ggf. wird das Kind hier schon das "rosa Band" nehmen.

 

Weiterführende Übungen:

Auch hier bieten sich Gegenstandsdosen mit vielen Dingen an - z.B. mit zusammenhängenden Gegenständen, wie "ein neues Auto und ein zerbeultes Auto". Zuerst sortiert das Kind die passenden Wortstreifen zu den Gegenständen und dann sucht es zusammengehörende und verbindet diese mit "und". Hierbei ist wichtig, dass die beiden Gegenstände auch wirklich zusammen über den Wortstreifen liegen, da ja das Wörtchen "und" verbindet. Nun werden die Wortsymbole zugeordnet.

 

montessori konjunktion
Konjunktion

 

Weitere Stufen sind Wort-/ Bildkarten und Wort- / Wortkarten.


Funktion der Präposition

wortsymbol präposition

Vorbereitende Übung:

Am Bauernhof wiederhole ich mit dem Kind spielerisch Namen und binde sie in Aktivitäten ein, wie z.B.: "Stelle die Kuh in den Stall." / "Setze die Katze auf das Dach." / "Schiebe das Fohlen unter ein Pferd." / "Stelle den Bauern vor die Bäuerin."

 

Einführung:

Ich schreibe (z.B.) auf einen Zettel (in blau): zwei rote Rosen und alle gelben Blumen sowie auf einen weiteren Zettel (ebenfalls in blau) der blaue Krug und bitte das Kind diese Dinge an den Arbeitsplatz zu bringen. "Ich schreibe dir jetzt was auf und du machst das mal!" In rot schreibe ich in und das Kind wird die Blumen in den blauen Krug stellen. Ich ordne die Zettel: zwei rote Rosen und alle gelben Blumen in der blaue Krug. "Lies mal vor, kann man das so sagen?" -> Ggf. wird das Kind mündlich korrigieren und sagen: "Nein - da sind zwei rote Rosen und alle gelben Blumen in dem blauen Krug!" Ich drehe den Zettel um und schreibe dem blauen Krug. Ich fahre dieses Spiel mit zwei bis drei weiteren Präpositionen fort und bitte dann das Kind, weiter zu machen. So gehen wir gemeinsam alle Präpositionen durch. Zum Schluss frage ich das Kind: "Wo haben dir die Blumen am Besten gefallen?" -> Z.B.: "in dem Krug". Nun legt das Kind noch mal Blumen und Krug so hin und legt die Wortstreifen darunter. Das Kind ordnet nun alle bekannten Wortsymbole zu. "Und die Worte, die dir sagen, WO die Dinge sind bekommen den grünen Halbmond oder auch die liegende grüne Banane." Ich zeige dem Kind das Symbol und lasse es von ihm zuordnen.

montessori wortarten präposition
Präposition

 

Übungen:

Auch hier wird wieder mit ausreichend Wort- und Bildmaterial die Zuordnung des neuen Wortartensymbols geübt. Weiterhin wichtig bei allen weiterführenden Übungen ist, dass immer zuerst sortiert wird! Mittlerweile kann das Kind auch schon nach Wortarten sortieren. Die neue Wortart (hier Präpositon) ist bei den ersten Übungen rot, später wird sie farblich nicht mehr hervorgehoben.

 

Eine weiterführende Kartei am Bauernhof kann auf die vorbereitende Übung zurückgreifen - nun kennt das Kind jedoch die neue Wortart!

Beispiel:

Ich habe von meiner Tochter (die dem Schleichtieralter entwachsen ist) ein Pferd und einen Igel bekommen und daraus ein Material zu den Präpositionen entworfen.


Zunächst legt das Kind den Igel der jeweiligen Präposition entsprechend zum Pferd (dies ist natürlich nur ein Anreiz und nicht notwendig). Danach schreibt das Kind die Wortfolge der Karte ab und legt die Wortartensymbole im Heft über die abgeschriebenen Wörter. Nun kann auf der Rückseite der Karte kontrolliert werden. Abschließend werden die Symbole mit der Wortartenschablone ins Heft übertragen.





Funktion des Verbs

wortsymbol verb

Einführung:

Ich beginne mit dem Kind eine Unterhaltung: "Als ich heute zur Schule kam, begegneten mir schon viele Menschen. Die einen liefen ganz schnell, die anderen trödelten. Da war einer, der laut hustete und ganz viele Kinder, die aufgeregt hin und her hüpften. Es gibt viele Dinge, die man schon morgens tun kann, wie laufen, husten, hüpfen ... Ich schreibe dir mal auf, was du jetzt tun kannst!"  Auf kleine Papierstreifen schreibe ich dem Kind nun Aufträge in rot auf, wie gehe, klatsche, hüpfe, huste, ... und das Kind führt diese Dinge aus. "Diese Wörter kann man tun. Über die Wörter die man tun kann, kommt der große rote Kreis." Das Kind legt die roten Kreise über die ausliegenden Verben.

 

"Ich schreibe dir noch was auf!" Auf weitere Papierstreifen schreibe ich zum Beispiel Hole die rote Kreide. oder Schließe die Tür. Nur das Verb ist jetzt in rot geschrieben! Wieder steht die Tätigkeit im Vordergrund, das heißt, das Kind führt zuerst die Tätigkeiten aus und ordnet danach die Wortsymbole zu.

 

Weiterführende Übungen:

Vorbereitete Auftragskärtchen, auf welchen die Verben rot hervorgehoben sind.

 

Vergleich transitiver und intransitiver Verben:

Transitive Verben sind auf ein Objekt gerichtet und können nicht alleine stehen, wie z.B.: "Hole eine Glocke." "Hole" alleine geht nicht, da nicht klar ist, was geholt werden soll.

 

Ich schreibe einem Kind z.B. den oben genannten Auftrag auf und lasse es diesen ausführen: Hole eine Glocke. Ich gebe einem weiterem Kind parallel den Auftrag: Hüpfe! Wenn das eine Kind mit der Glocke wieder kommt wird das andere Kind vermutlich aufhören zu hüpfen. Ich weise das Kind darauf hin, dass seine Tätigkeit weitergeht und es weiter hüpfen soll. Dem ersten Kind schreibe ich nun einen neuen Auftrag auf: Öffne die Tür. Auch während das Kind diese Tätigkeit ausführt hüpft das andere Kind immer noch weiter.

 

"Eine Tätigkeit, die nicht auf einen Gegenstand gerichtet ist, kann immer weiter gehen! Eine gezielte Handlung, auf einen Gegenstand gerichtet, ist nach der Ausführung beendet." (Transitiv und Intransitiv als Begriffe werden hier noch nicht gebraucht.)

 

Weiterführende Übungen:

Pantomime - vorbereitete Kärtchen mit intransitiven Verben

 

Verbveränderungen / weitere Übungen:

 

  • Falsche Reihenfolge - ich schreibe dem neben mir auf dem Boden sitzenden Kind auf einen Zettel: öffne die Tür und stehe auf. Das Kind stellt fest, dass das nicht geht, schneidet den Papierstreifen, legt den Auftrag richtig und führt den Auftrag aus.

 

  • Verben im Perfekt: Hilfsverb und Partizip - ich schreibe dem Kind einen Auftrag auf, z.B. schleiche durch die Klasse, bitte es diesen leise zu lesen, ihn auszuführen und danach zu sagen, was es gemacht hat. -> "Ich bin durch die Klasse geschlichen." Auf einen weiteren Papierstreifen schreibe ich Du bist geschlichen. "Das Verb besteht aus zwei Teilen: bist - hilft dem Wort schleichen und nennt sich daher Hilfsverb - bekommt den großen roten Kreis mit dem Loch in der Mitte. geschlichen - wenn Verben in dieser Form stehen (geschlichen, gerannt, gewusst, ...) bekommen sie den großen silbernen Kreis." 

 

  • geteiltes Verb - wieder schreibe ich dem Kind einen Auftrag auf, z.B. ziehe die Schuhe aus. Ich bitte das Kind nun die Wortsymbole zuzuordnen und sage: "Ziehe aus kommt von ausziehen - ist also EIN Verb! Dafür zerschneiden wir den roten Kreis." Das Kind legt jeweils einen halben roten Kreis über die Verbteile. (Wortsymbole aus Plastik bzw. fest Symbole, die immer wieder genutzt werden, sind bereits geteilt vorhanden für weiterführende Übungen.)

 

  • Zusammengezogene Wortarten - wie zum Beispiel "kannste" (kannst du) bekommen den roten Kreis und das lilafarbene Dreieck überlappend zugeordnet.

 

  • Geistige Tätigkeiten - dies kann wieder gut in Partnerarbeit durchgeführt werden. Einem Kind schreibe ich auf: Denke! und einem anderen Kind Klatsche!. Während man die eine Tätigkeit erkennt und benennen kann, kann man die "geistige" Tätigkeit nur erraten bzw. das Kind muss seine Tätigkeit nennen.

 

  • Zwei Tätigkeiten in einem Auftrag - ich schreibe dem Kind einen Auftrag mit zwei Verben auf, z.B. Hole die Blumen und stelle sie in die Vase. Das Kind führt den Auftrag aus. Ich schneide den Papierstreifen auseinander und lege die Verben in umgekehrter Reihenfolge: "Mach das jetzt mal!" Das Kind stellt fest, dass dies nicht geht und dass es eine feste Reihenfolge bei einer Kombination von zwei Tätigkeiten geben kann. Das Kind bekommt mehrere solcher Beispiele und legt nach Ausführung die Wortartensymbole aus

 

Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (rot) zum Verb
  • Sprachkasten / Fächerkasten (rot) zum Verb
  • Auftragskasten (violett) zur Präposition (erfolgt erst nach der Einführung des Verbs)
  • Sprachkasten / Fächerkasten (violett) zur Präposition

Funktion des Adverbs

wortsymbol adverb

Einführung:

"Ich schreibe dir wieder was auf, was du tun kannst!" Auf einen Papierstreifen schreibe ich z.B.: hüpfe. Das Kind beginnt zu hüpfen. Ich unterbreche es und sage: "Gut! Aber SO meine ich das nicht." Ich ergänze den Zettel und schreibe in rot dazu: hüpfe dort. So biete ich dem Kind weitere Aktivitäten an: klatsche / klatsche nicht - lache / lache laut bis das Kind fragt: "Wie soll ich es denn machen?" - "Genau! Und das Wort, welches dir sagt, WIE du etwas machen sollst, bekommt den kleinen orangenen Kreis. Ordne die Wortsymbole zu, die du kennst." Ich lege dann beim ersten Beispiel das Wortartensymbol für das Adverb hinzu.

 

Weiterführende Übungen:

  • Wortkarten zuordnen (Verben blau, Adverbien rot)
  • Satzkarten mit Aufträgen / Aufforderungen (Öffne sofort alle Schubladen. Schaue nach links. Falle beinahe vom Stuhl. ...) Das Kind führt die Aktionen aus und legt dann Wortsymbole drüber.

 

Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (rosa) zum Adverb
  • Sprachkasten / Fächerkasten (rosa) zum Adverb

Funktion des Pronomen

wortsymbol pronomen

Das Pronomen ist "stets auf der Suche nach neuen passenden Einführungen" - so wurde es damals in meinem Seminar beschrieben.

 

Das Pronomen sollte situativ eingeführt werden mit eindeutigen DIN A4 Plakaten, welche die verschiedenen Personen eindeutig erklären.


Achtung, Fehlerteufel unten im Bild. Ich bin die zweite Person Mehrzahl!

Übungen:

  • Wer ist wer? - Spiel
  • Familienspiel - Er ist sein Vater. / Sie ist seine Mutter. / ... mit vorbereiteten Karten oder Familienpüppchen
  • Klappkarten / Setzleistenkarten mit eindeutiger Symbolik (wie oben) und den einzelnen Pronomen zum Zuordnen
  • Klappkarten mit eindeutiger Symbolik und Fragen auf der Rückseite die mit dem entsprechenden Pronomen beantwortet werden müssen, z.B.: Wer hat Geburtstag? Ich habe Geburtstag. / Wem schenkt Oma ein Buch? Mir schenkt Oma ein Buch., ... Die Fragen sind auf allen Karten die gleichen.

 

Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (grün) zum Pronomen 
  • Sprachkasten / Fächerkasten (grün) zum Pronomen 
  • Auftragskasten (gelb) zur Konjunktion (erfolgt erst nach der Einführung des Pronomens)
  • Sprachkasten / Fächerkasten (gelb) zur Konjunktion

Funktion der Interjektion

wortsymbol interjektion

Die Einführung der Interjektion erfolgt auch situativ. Insbesondere in Texten der Kinderliteratur oder auch in Kinderliedern sind Ausrufe, wie "Ach!" / "Hurra!" / "Au!" / "Oh je!" / ... zu finden, die mit dem goldenen Ausrufezeichen versehen werden. Die Interjektion ist die letzte Wortart, mit der das Kind bekannt gemacht wird.

 

Weitere Übungen:

  • Auftragskasten (blau) zur Interjektion
  • Sprachkasten / Fächerkasten  (blau) zur Interjektion 

Übungen zu den Wortarten

 

 

 

Neben vorbereiteten Texten und Textstreifen im Bereich der Wortarten bekommen die Kinder den Auftrag, Wortarten in Kinderliteratur oder Sachtexten zu bestimmen. In unserer Klasse haben die Kinder eine eigene Ganzschrift (Frosch und Kröte von Arnold Lobel), in welchem sie Wortarten bestimmen und diese auch direkt im Buch mit Symbolen versehen (Bild folgt).

 

In der Abbildung ein Sachtext.


Auftragskasten / Sprachkasten (oder Fächerkasten)

Auftragskasten:

 

Das Kind führt die Aufträge selbstständig (ohne den Pädagogen) durch. Ein Auftrag enthält vier Wortkarten einer Wortart und entsprechende Aufträge der Wortart entsprechend. Die Aufträge lassen das Kind mobil werden und Dinge im Klassenraum suchen sowie zuordnen. Wortartensymbole werden hier nicht zugeordnet und die Aufträge werden auch nicht durch das Kind schriftlich fixiert.

 

Hier am Beispiel der Aufträge für das Adjektiv. Es können natürlich auch Gewichte vom Material zum Wiegen genommen werden.
Hier am Beispiel der Aufträge für das Adjektiv. Es können natürlich auch Gewichte vom Material zum Wiegen genommen werden.

Material: Wolfgang Dautel, Karl Grass u.a.

 

Sprachkasten / Fächerkasten:

 

Sprachkästen bestehen aus einzelnen Wörtern (jeweils entsprechend bis zu einer Wortart - hier z.B. die Konjunktion) und sogenannten Leitsatzkarten mit jeweils zwei Aufträgen, die sich in der aktuellen Wortart unterscheiden. Z.B.:

 

Hole weder den Füller noch das Mäppchen.

Hole den Füller und das Mäppchen.

 

Jeweils der Wortart entsprechend werden die einzelnen Wörter des Sprachkastens in die passende Rubrik des Fächerkastens geordnet. Die Leitkarten werden oberhalb des Fächerkastens gelegt und das Kind sucht dann die einzelnen Wörter aus den Fächern und legt diese auf den Tisch. Aufträge werden ausgeführt. Es können auch hier Wortartensymbole zugeordnet werden. In einem Schreibheft zu den Wortarten kann das Kind die Sätze abschreiben und auch im Heft mit den Wortartensymbolen versehen.

Material: Wolfgang Dautel, Karl Grass u.a.


Wortarten im Überblick

Beim Aufräumen und Sortieren meiner Unterlagen habe ich eine Kopie aus einem Sonderheft der Zeitschrift Praxis Deutsch gefunden, auf welcher sehr schön alle Wortarten aufgelistet und mit Beispielen versehen sind. (Sonderheft "Rechtschreibfehler - Rechtschreibübungen" von 1985. Der Verfasser: Wolfgang Menzel) Ich habe die Auflistung überarbeitet und mit den Symbolen der Wortarten nach Montessori sowie durch eigene handschriftliche Notizen ergänzt.